Fujifilm zeigt Weiterentwicklungen der Jet Press FP790
von Ansgar Wessendorf,
Die Digitaldruckmaschine Jet Press FP790 von Fujifilm verarbeitet verschiedene Substrate und ist für flexible Verpackungsanwendungen ausgelegt
(Quelle: Fujifilm)
Fujifilm wird auf der Interpack 2026 mehrere technische Weiterentwicklungen der Digitaldruckmaschine Jet Press FP790 vorstellen. Die Neuerungen betreffen insbesondere Produktivität und Substratvielfalt.
Nach Angaben des Unternehmens sind derzeit vier Systeme in drei europäischen Ländern installiert, weitere fünf Maschinen wurden bestellt. Die Jet Press FP790 wird im Bereich flexibler Verpackungen eingesetzt und verarbeitet sowohl kürzere als auch mittlere Auflagen, die bislang häufig im Flexo- oder Tiefdruck produziert werden.
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Produktivität
Anwender verlagern laut Fujifilm zunehmend Flexodruckaufträge mit Auflagen unter 9.000 Metern auf die Jet Press FP790. Bei Tiefdruckaufträgen liegt diese Grenze bei bis zu 22.000 Metern. Hintergrund sind unter anderem Rüstzeiten und Produktionskosten konventioneller Verfahren. Derzeit werden weitere Entwicklungen zur Steigerung von Geschwindigkeit und Leistung im Rahmen von Betatests geprüft.
Substratverarbeitung
Neben PET und BOPP kann die Maschine zusätzliche Materialien bedrucken, darunter MDO-PE und BOPE (ab 20 µm), Papier bis 100 g/m² sowie verschiedene Etikettenmaterialien. Die maximale Substratstärke wurde auf 130 µm erhöht, bei Folien auf 40 µm.
Weiterverarbeitung
Die Jet Press FP790 ist für die Integration in bestehende Weiterverarbeitungsprozesse ausgelegt und kann ohne spezielle Nachbehandlung eingesetzt werden.
Tommy Segelberg, Segment Manager, Fujifilm Digital Packaging & Inkjet EMEA, erklärt, dass die Weiterentwicklungen darauf abzielen, Anforderungen wie gleichbleibende Qualität, Produktivität und regulatorische Vorgaben in der Verpackungsproduktion zu unterstützen.