Mit einem Programm aus Partnerkooperationen, gemeinsamen Präsentationen, Demonstrationen und Fachveranstaltungen gibt Bobst auf der Interpack 2026 (7.–13. Mai, Düsseldorf) Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Verpackungsproduktion. Die Aktivitäten decken sämtliche Segmente der Branche ab – von Etiketten und flexiblen Verpackungen über Faltschachteln bis hin zu Lösungen aus Wellpappe.
Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Über verschiedene Präsentationen und gemeinsame Auftritte auf dem Messegelände hinweg zeigt Bobst, wie Kooperationen zwischen Technologieanbietern, Materiallieferanten und Verpackungsherstellern neue Lösungen für Produktion und Materialeinsatz hervorbringen.
Am Stand von Michelman (Halle 8a, B25) stellen Nick Copeland, R&D Director Barrier Solutions bei Bobst, und Thierry Van Migen, Sales Director (EMEA) bei Michelman, aktuelle gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vor. Die Präsentation mit dem Titel „Expanding the Collaboration into new solutions for PPWR“ findet am Freitag, 8. Mai, um 16 Uhr statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kooperationen zwischen Technologie- und Chemieunternehmen zur Entwicklung von Lösungen beitragen können, die sowohl aktuellen Produktionsanforderungen als auch regulatorischen Entwicklungen – etwa im Zusammenhang mit der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) – Rechnung tragen.
Auf dem Messegelände sind zudem verschiedene Muster zu sehen, die Bobst gemeinsam mit Partnerunternehmen wie tesa, Dow Chemical, Sun Chemical, Kuraray, Henkel, Polivouga, Brückner und Michelman entwickelt hat. Sie veranschaulichen technologische Ansätze, die aus der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette entstehen.
Veranstaltungen und Demonstrationen
Ergänzend zur Messe veranstalten Bobst und Reifenhäuser am Dienstag, 12. Mai, einen Abendempfang an Bord der Privatyacht Grace Kelly auf dem Rhein. Die Veranstaltung bietet Branchenvertretern Gelegenheit zum Austausch in informellem Rahmen. Darüber hinaus unterstützt Bobst das Executive Breakfast des Branchenverbands Flexible Packaging Europe.
Für Interessierte besteht zudem die Möglichkeit, das Bobst Packaging Center in Bielefeld zu besuchen. Der Standort dient als Demonstrations- und Entwicklungszentrum für Verpackungsdruck und -verarbeitung. Dort werden Lösungen für unterschiedliche Materialien, Anwendungen und Produktionsanforderungen präsentiert; Vorführungen können sowohl vor Ort als auch virtuell verfolgt werden.
Parallel zur Messe finden in Bielefeld mehrere Fachveranstaltungen statt, die neben technologischen Fragen auch Aspekte der Produktionsorganisation und Wirtschaftlichkeit behandeln. Unter dem Titel Demo 3.0 stellt Bobst gemeinsam mit dem Beratungspartner Co-ëfficiënt ein Konzept für Maschinenvorführungen vor, das auf der sogenannten „First pull right“-Methodik für Auftragswechsel basiert. Die Demonstrationen sind vom 6. bis 9. Mai sowie vom 11. bis 13. Mai geplant.
Darüber hinaus verweist Bobst auf sein europäisches Netzwerk von Competence Centern, in denen Lösungen für die Herstellung von Etiketten, flexiblen Verpackungen, Faltschachteln und Wellpappenverpackungen demonstriert und mit Anwendern diskutiert werden.
Über Bobst
Bobst ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen und Services für die Substratverarbeitung, den Druck und die Weiterverarbeitung in den Bereichen Etiketten, flexible Materialien, Faltschachteln und Wellpappe. Die Bobst-Gruppe hat eine Vision formuliert, wie sie die Zukunft der Verpackungswelt auf Basis der vier Säulen Vernetzung, Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit gestalten will.
Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne, Schweiz, gegründete Unternehmen Bobst ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt 21 Produktionsstätten in 12 Ländern und beschäftigt mehr als 6 300 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2025 endete, einen Umsatz von CHF 1.622 Milliarden.