Bahnkraftregelung


Ein wesentlicher Bestandteil der Bahnkraftregelung ist der Kraftaufnehmer, um stetig und präzise die Zugkraft der laufende Substratbahn (z. B. Folie, Papier) in einer Druck- oder Convertingmaschine sicherzustellen. Zu kleine oder zu hohe Bahnkräfte führen zu Störungen und Qualitätseinbußen. Eine zuverlässige Bahnkraftregelung hilft u. a. Bahnrisse zu vermeiden.

Kraftaufnehmer messen den Bahnkraft-Istwert der laufenden Bahn. Dieser wird mit dem Bahnkraft-Sollwert verglichen und als Regeldifferenz dem Bahnkraftregler zugeführt. Der Regler bildet das Geschwindigkeits-Korrektursignal, das zum Bahngeschwindigkeitssignal addiert wird. Der korrigierte Drehzahl-Sollwert wird dem Antrieb der Regelwalze zugeführt. Die Änderung der Umfangsgeschwindigkeit an der Regelwalze regelt die Bahnkraft zum nächsten Antrieb.

Mit einer Bahnkraftregelung werden Substrate mit der richtigen Bahnkraft dem nachfolgenden Prozess (z.B. der nachfolgenden Lackierstation in einer Druckmaschine) zugeführt und Lagerreibung sowie Massenträgheit der Walze kompensiert. Aufgrund ihrer erforderlichen Umschlingung von 90° sind Regelwalzen nicht als Transportantrieb einsetzbar.


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