Rasterwalzen

Der Begriff „Rasterwalze“ leitet sich von der Aufrasterung der Keramik-Walzenoberfläche in gleichmäßig verteilte Näpfchen ab. Da es sich beim Flexodruck um ein rotatives Druckverfahren handelt, ist die Verwendung des Begriffs „Walze“ nur logisch.

  • Aufgabe

Die Rasterwalze im Flexodruck ist im Hinblick auf die zu übertragende Farbmenge – abgestimmt auf das Druckmotiv und Bedruckstoff – entscheidend für ein einwandfreies Druckresultat. Sie färbt die Druckelemente auf einer Flexodruckplatte gleichmäßig mit Druckfarbe oder Lack ein.

Dabei sind bei einer Rasterwalze die Qualität der Keramikoberfläche sowie die Formgebung der Näpfchen mit Öffnung und Geometrie für die Menge an Druckfarbe oder Lack, die durch der Näpfchen in der Walzenoberfläche gespeichert und abgegeben werden kann, entscheidend.

  • Funktionsweise

Zunächst wird die Rasterwalze mit Druckfarbe benetzt. Die Benetzung erfolgt durch Anspülung der Farbe oder des Lacks in der Kammerrakel. Anschließend wird durch den Rakelprozess alle auf der Rasteroberfläche vorhandene Farbe abgestreift. Es verbleibt nur noch die Farb- oder Lackmenge, die in den Vertiefungen – den Näpfchen – der Rasterwalze vorhanden ist. Die Farb- oder Lackmenge wird dann auf der Flexodruckplatte und von dort letztendlich auf den Bedruckstoff übertragen.


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