Heyne & Penke Verpackungen GmbH druckt mit Heliostar SL 11 von W&H

Kürzere Druckjobs im Tiefdruck wirtschaftlicher produzieren

Im September 2016 wurde an den führenden deutschen Verpackungshersteller Heyne & Penke (H&H) Verpackungen GmbH eine neue Tiefdruckmaschine Heliostar SL 11 von Windmöller & Hölscher (W&H) ausgeliefert.

Christoph Penke und sein Bruder Peter Penke (rechts), Geschäftsführer bei H&P (Quelle: W&H)

„Christoph Penke, Geschäftsführer bei H&P, führt aus: „Ein wichtiger Markttrend geht zu kürzeren Auftragslosen. Gleichzeitig bleibt der Anspruch der Kunden an die hohe Qualität und Prozesssicherheit des Tiefdrucks. Mit der neuen Heliostar SL bieten wir eine Antwort auf diese Anforderungen, indem wir kürzere Druckjobs auch im Tiefdruck wirtschaftlicher abbilden können.“

Heyne & Penke ist einer der führenden deutschen Hersteller von flexiblen Verpackungen aus Papier und Folie. Der Mittelständler ist dabei einer der wenigen Komplettanbieter der Branche, der das umfangreiche Spektrum an flexiblen Verpackungen inklusive Sonderausrüstungen aus einer Hand bietet: Von der kleinformatigen Primärverpackung bis zur großformatigen Sekundärverpackungen aus unterschiedlichsten Substraten und Verbundmaterialien.

Mit 166 Mitarbeitern und einer Exportrate von etwa 30% erwirtschaftete das Familienunternehmen 2015 EUR 36,5 Mio. H&P verfügt sowohl über Flexo- als auch Tiefdruckmaschinen von W&H. Die neue Heliostar SL 11 deckt das gesamte Tiefdruckportfolio des Unternehmens ab. Mit 11 Farbwerken verfügt sie über eine sehr gute Ausstattung und hohe Trocknungskapazität. Eine Wendestange ermöglicht die Flexibilität auf mehrere Farbwerke zu wenden. Dies macht einen beidseitigen Druck auf demselben Substrat in nur einem Produktionsgang möglich. „Durch die Konzeption der Schnellwechselteile erwarten wir eine noch höhere Verfügbarkeit der neuen Heliostar bei reduziertem Rüstaufwand. Durch die gesteigerte Trocknungskapazität der Maschine können wir eine Leistungserhöhung von bis zu 40% für die KSM Produktion erzielen“, erklärt Penke die Vorteile.

„Heyne & Penke hat die Anlage früh im Auswahlprozess in unserem Technikum in Lengerich in Aktion getestet. In den späteren Phasen haben wir uns eng vor Ort beim Kunden abgestimmt, beispielsweise wurde das Hotmeltauftragssystem genau auf die Bedürfnisse von H&P ausgelegt“, berichtet Stefan Honke, Vertriebsmitarbeiter bei W&H, über die Zusammenarbeit. Eine Herausforderung des Projekts bestand darin, die Anforderungen von Heyne & Penke an die Maschinentechnologie und -ausstattung in die bestehende Halle am Hauptsitz in Dassel zu planen.

„Die Platzverhältnisse waren limitiert und erforderten gemeinsam mit H&P ein Höchstmaß an Detailplanung. Mit Erfolg: Mit passgenauen Umbaumaßnahmen wurde die Maschine in die bestehende Halle integriert“, berichtet Udo Neumann, technischer Ansprechpartner aus der Kundenberatung bei W&H. Insgesamt zieht Heyne & Penke ein positives Fazit „Das gesamte Projekt war von Beginn an durch konstruktive und ergebnisorientierte Gespräche geprägt, die das Projekt zu einem professionellen Ergebnis führten“, resümiert Penke.