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Mit Anilox bezeichnet man ein Kurzfarbwerkverfahren, um eine genau dosierte Menge von Druckfarbe auf eine Flexodruckplatte aufzubringen. Bei der konstanten und homogenen Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs kommt es vor allem auf die Aniloxwalze an. Sie regelt die exakte Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.

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Mit Bahninspektion bezeichnet man die optische Kontrolle des Druckprozesses während der Druckproduktion.

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Durch das Colour Management, auch Farbmanagement genannt, versucht man, eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, im Druckprozess möglichst ähnlich wiederzugeben.

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Mit Converting bezeichnet man verschiedene Arbeitsschritte, die sich an den Druckprozess anschließen. Zweck ist oft die Veredlung und das Umformen der Verpackung, damit sie befüllt werden kann. Klassische Anwendungen sind Lackieren, Kaschieren, Umwickeln, Slitten, Schneiden und Stanzen.

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Der DFTA Flexodruck Fachverband e.V. mit Sitz in Stuttgart vertritt rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie. Der Verein versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Unternehmen der Flexodruckindustrie, die Zulieferer, die Druckvorstufe und die Verarbeiter.

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Im Dekordruck werden eine Vielzahl von Anwendungen für Verbraucher und industrielle Zwecke produziert. Typische Beispiele sind die Herstellung von Geschenkpapier und Tapeten bis hin zu Materialien für Transferdruck. Ein weiteres Feld sind Papiere und Kunststoffe, die für die Produktion von Möbeln, Bodenbelägen und Arbeitsflächen eingesetzt werden.

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Unter Digitaldruckverfahren versteht man vor allem den Tonerdruck und den Inkjetdruck. Im Gegensatz zu den konventionellen Massendruckverfahren kann man im Digitaldruck bei jedem Druck das Druckbild verändern. Das erlaubt individualisierte Printprodukte. Online-Etikettendrucker setzen häufig Digitaldrucksysteme ein.

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Elastomer-Flexodruckformen bezeichnen Sleeves mit einer fotopolymeren oder elastomeren Oberfläche, die vor dem eigentlichen Druckprozess bebildert wird.

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Mit Farbmessung bezeichnet man verschiedene Verfahren, um die Farbqualität und damit Wiedergabequalität von Printprodukten zu beurteilen.

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Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Papen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.

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Flexoplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.

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Bei der Folienextrusion wird eine feste bis dickflüssige härtbare Masse unter Druck kontinuierlich aus einer formgebenden Öffnung herausgepresst.

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Ein Helio-Klischograph ist eine Anlage zur elektromechanischen Gravur von Tiefdruckzylindern. Im Unterschied zum Klischographen kann die von Rudolf Hell 1961 entwickelte Maschine Druckzylinder, das heißt zylindrische Objekte gravieren.

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Beim Kammerrakelsystem wird die überschüssige Druckfarbe mit einem Rakelmesser von der Rasterwalzenoberfläche abgestreift. Die Kammer wird mit Luftdruck dicht an die Rasterwalze gedrückt. Rakelmesser bestehen üblicherweise aus Stahl, Keramik oder Kunststoff.

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Unternehmen im Bereich Kaschiermaschine:

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Uteco Converting

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Unter Kaschierung oder Kaschieren versteht man das Verbinden mehrerer Lagen gleicher oder verschiedener Materialien mit Hilfe geeigneter Kaschiermittel.

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Da Tiefdruckzylinder in der Regel mit Kupfer beschichtet sind, werden sie auch Kupferzylinder genannt. Auf ihrer Oberfläche wird das Druckbild mit einem Stichel, einer Nadel, einem Laser oder einem Roulette eingraviert. Die so erzeugten Vertiefungen heißen Näpfchen.

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Im Flexodruck werden Druckplatten bis heute mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl aufgezogen. Die Qualitätsprüfung der Plattenmontage ist aufwändig. Inzwischen gibt es aber auch Automaten, die ein bedienerunabhängiges, passergenaues Aufziehen ermöglichen.

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Beim Preprint (= Vordruck) wird die Deckenbahn der Wellpappe zuerst im Flexo- oder Offsetdruck gedruckt und dann auf die Wellpappe kaschiert. Die gegensätzliche Vorgehensweise wird Postprint genannt. Hier wird die fertige Wellpappe direkt im Flexodruck bedruckt.


Die Rakel ist ein dünnes und geschliffenes Druckwerkzeug. Im Tiefdruck besteht sie aus einem geschliffenen Stahlband. Ihre Funktion ist es, überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen. Damit wird erreicht, dass nur noch die Näpfchen mit Farbe gefüllt sind. Der Vorgang heißt abrakeln. Im Flexodruck wird die Rakel eingesetzt, um überschüssige Farbe auf den Stegen der Rasterwalze zu entfernen.

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Unternehmen im Bereich Rakel:

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Daetwlyer Swisstec

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Die Rasterwalze, auch Aniloxwalze genannt, ist im Kurzfarbwerk für die konstante und homogene Dosierung der Farbmenge während des Druckvorgangs von zentraler Bedeutung. Sie regelt die Übertragung der Druckfarbe auf die Druckplattenoberfläche.

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Rollenschneider trennen Papier- oder Folienbahnen nach dem Druckprozess in Längs- oder Querabschnitte. Dies muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit durchgeführt werden.

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Der Spektralfotometer misst durch das Beleuchten der Messfläche über das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichtes die Remissionswerte. Dadurch können der genaue Farbort der Farbe definiert und Farbabweichungen zwischen zwei Messpunkten berechnet werden.

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Der Standbodenbeutel ist ein leichtes und volumensparendes Packmittel mit einem großen Einsatzgebiet und vielen speziell abgestimmten Formen und Ausstattungen. Vor allem im Foodbereich ist der Standbodenbeutel häufig die bevorzugte Verpackungsvariante.

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Der Tiefdruck ist eines der ältesten Druckverfahren und hat seine Wurzeln in der Kupferstich-Technik. Weil die Druckformherstellung – Ätzung oder Gravur eines Formzylinders – sehr aufwändig ist, findet der Tiefdruck meist bei höheren Auflagen Verwendung.

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Als Tiefdruckzylinder bezeichnet man die zylindrische Druckform für den Tiefdruck. Auf eine Kupferoberfläche wird das Druckbild in Form von winzigen Näpfchen chemisch eingeätzt oder elektronisch eingraviert. Eine anschließend aufgebrachte Chromschicht verbessert die Haltbarkeit des Druckbildes bei höheren Auflagen.

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In Abgrenzung zum Akzidenz- und Publikationsdruck werden im Verpackungsdruck Objekte erzeugt und bedruckt, deren primäre Funktion das Umhüllen von Produkten ist. Da Verpackungen oftmals einen unmittelbaren Kaufanreiz auslösen sollen, sind sie häufiger veredelt als Akzidenz- und Publikationsdruckprodukte.

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Das Ab- und Aufwickeln von Substraten muss in hoher Präzision und Geschwindigkeit erfolgen. Im Druckprozess oder im Converting kommen hier verschiedene Varianten zum Einsatz.

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Mit Zylindergravur bezeichnet man die Übertragung des Druckbilds auf den Tiefdruckzylinder.

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